Hintergrund-Interview: Gesa Temmen über ihre Snapchat Studie

Am wöchentlichen Snapchat Powerranking kann man sehen: Wir beschäftigen uns zurzeit sehr viel mit dem neuen Netzwerk rund um den Geist. Allerdings sind wir damit nicht allein. Gesa Temmen, Redakteurin und Travel-Bloggerin, forscht für ihre Bachelorarbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München zu den Nutzungsmotiven auf Snapchat. Hintergrund-Interview: Gesa Temmen über ihre Snapchat Studie weiterlesen

Snapchat Powerranking KW 13

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Kalenderwoche 13, ein neues Ranking. Wir haben beschlossen, uns auf die nationalen Snapchatter zu beschränken, bzw die, die man grundsätzlich dem DACH Raum zuordnen kann. Das heißt zum Beispiel: Frau W ist drin, ob wohl sie in der Schweiz wohnt, und Romy könnte drin sein, obwohl sie meist Englisch snappt. Snapchat Powerranking KW 13 weiterlesen

Snapchat Powerranking KW 12

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Top 10 Listen von angesagten Snapchat-Usern sind en vogue. Also haben wir uns gesagt: Das können wir auch. Allerdings wollen wir das etwas anders angehen, nämlich eher wie eine Spieltags-Kritik, bzw. Spielwoche, vergleichbar mit den ESPN-Powerrankings. Snapchat Powerranking KW 12 weiterlesen

Snapchat – oder die neue Art zu bloggen

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Verglichen mit Leuten wie Sixtus, Don Dahlmann, Nico oder Wolfgang blogge ich selbst noch nicht so lange, aber inzwischen gibt es meine Seite schon seit über 10 Jahren. Irgendwann gab es eine kleine Szene der „bloggenden PR-Berater“ die mehr oder weniger interessante Dinge ins Netz schrieben. Snapchat – oder die neue Art zu bloggen weiterlesen

Oh Facebook mein Facebook – fans oder Fans?

Wer seine Strategie auf bezahltes Wachstum ausrichtet, muss sich nicht wundern, wenn das organische Engagement sinkt.

Die Frage, ob Facebook nun sinnvoll für Marketer ist oder nicht und welche Zielgruppen nun erreichbar sind, beschäftigt die Experten nicht erst seit gestern. Sei es die Aussage von Forrester-Analyst Nate Elliott, dass Facebook mit der letzten Ankündigung quasi die „organische Reichweite killt“ (nebst Gegenargument vom langjährigen Ford Social Media Verantwortlichen Scott Monty), sei es die Überprüfung der These, dass Teenies von Facebook flüchten von Christiane Henne für WuV (ausgerechnet WuV, deren Tochterblatt Lead Digital quasi wöchentlich Facebook totschreibt), oder die etwas ältere These von Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach: „Wer nicht zahlt, ist nicht sichtbar.“

Insbesondere die letzte Aussage hat mich dazu verleitet vor zwei Wochen auf der AllFacebook-Konferenz in Berlin zu sprechen.  „The Sweet Spot of Community Management – Erfolgreich auf Facebook ohne Werbung“ war meine Gegenthese und da die Slides ohne Tonspur nicht wirklich funktionieren, möchte ich an dieser Stelle noch mal etwas ausholen.

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©2014 Scott Davidson – AllFacebook Marketing Conference

Warum diskutieren wir über Facebook Werbung? Die landläufige Meinung ist: „ohne Werbung geht es nicht“, denn Posts kommen nicht in den News-Feed der Fans. Dies hat vor allem zwei Gründe: Es gibt mehr Nutzer, mehr Seiten, mehr Content und genauso wie bei Blogs hat sich die Ratio von Angebot und Nachfrage ganz extrem verschoben.

Man denkt also schon sehr früh an die Bewerbung, was zur Folge hat, dass Visuals nur 20% Text haben und auf den Click optimiert sind.

Eine Basis für die Entscheidung pro Werbung sind die KPIs, die alle sinken. Allerdings ist das Problem doch, dass die Zahlen nicht vergleichbar sind. Ja: man kann Pages in Größen-Cluster gruppieren und Rückschlüsse ziehen, aber man kann ja nicht einmal die Zahlen mit denen der vergangenen Jahre vergleichen. Wie schon gesagt, es gibt mehr User, mehr Pages, und nicht nur die Fanzahl hat sich verändert, so dass die Resultate anders werden, sondern Facebook hat sowohl den Newsfeed-Algorythmus als auch Regeln für Pages geändert.

Die Prämisse  – Facebook-Werbung muss sein, Reichweite um jeden Preis – ist falsch, denn der Blick auf die Community wird verfälscht. (Kleiner Einschub: Wir schalten für unsere Kunden auch Werbung, wenn das ins Konzept passt, aber erst, nachdem wir „nackte“ Insights gewonnen haben. )

In meinen Augen ist es nicht sehr sinnvoll, dass man sich auf der einen Seite Storytelling auf die Fahnen schreibt, fans zu Fans machen möchte und dann a priori diskutiert, wie viel Budget jeder Post bekommen soll. Ja, es kann sein, dass man später Anzeigen schaltet, aber man kauft ja auch nicht das Bleichmittel bevor man versucht hat, den Fleck mit normalem Waschpulver rauszukriegen.

Der Punkt:
Wir wollen echte Fans, die miteinander interagieren; auf einer Plattform, die wir ihnen bieten. Darauf sollte die Strategie ausgerichtet sein, nicht auf das künstliche Aufblasen der Community, was dann dazu führt, dass Kunden fragen stellen wie „Was schätzen Sie wie viele unserer Fans echte Fans sind?“

Die Inhalte müssen für die echten Fans relevant sein, damit diese liken, kommentieren und sharen.

Nochmal:

Die Inhalte müssen für die echten Fans relevant sein, damit diese liken, kommentieren und sharen.

So fällt die sinkende durchschnittliche organische Reichweite kaum ins Gewicht, weil die Engagement-Rate hoch bleibt.

Deswegen fangen wir bei unseren Überlegungen immer mit „Why“ an – warum ist jemand Fan unserer Seite geworden (echter Fan)? Was könnte ihn interessieren? Daraus entwickeln wir verschiedene Storylines und testen diese zunächst ohne Werbung. Nur so können wir überprüfen, ob wir mit unseren Thesen richtig liegen.

Und nur wenn wir auf inhaltlich-bedingtes, organisches Wachstum setzen, müssen wir nicht für eine hohe Engagement-Rate zahlen… Und dann freuen wir uns über solche Ergebnisse:
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Nur noch wenige Tage bis zum Agency Band Aid 2014

Der Agency Band Aid 2013 war eigentlich schnell auf die Beine gestellt.

Wir haben die Veranstaltung als vollen Erfolg gewertet, nicht zuletzt aufgrund der 800,- Euro, die wir für einen guten Zweck gesammelt haben. Deshalb war es nur eine Frage der Zeit bis zum Agency Band Aid 2014. Am kommenden Samstag, den 8.11.2014 um 19 Uhr, geht es also los, wieder unter dem Motto „Make it Fertich“.

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Wir freuen uns auf Auftritte von:

Ministry All Star Band
Ministry All Star Band
Churchyard & The Gravediggaz
Churchyard & The Gravediggaz
Club of Revelation
Club of Revelation
The Most Famous Unknown
The Most Famous Unknown

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Eintritt ist 4 Euro und sämtliche Überschüsse werden wieder einem guten Zweck gespendet. Wir sehen uns!

Lass uns Freunde bleiben – Blogger Relations vs. Facebook

Noch immer ist das Thema Blogger Relations in der Berufskommunikatorenfraktion aktuell. Nicht verwunderlich denn Schuster bleiben natürlich bei ihren Leisten.
Verständlicher wird dies unter dem Gesichtspunkt der Konstanz: Früher waren die Ansprechpartner Journalisten, dann Blogger, dann Influencer, demnächst dann die YouTuber (allein daran wird wieder mal deutlich wie weit der Mainstream zurückhängt, auch in der Kommunikation). Verständlich auch, weil es mühsam ist, sich den ständig ändernden Begebenheiten auf Facebook anzupassen, bzw. neue, funktionierende Herangehensweisen für die sich ändernde Landschaft zu erarbeiten. Dass einige Strategen Facebook nicht mehr als sinnvollen Kommunikationsort erachten ist für viele scheinbar das langersehnte Signal, auf andere, kontrollierbarere Pferde zu setzen und Facebook einfach mit dem bekannten Schema so lange weiter zu bedienen, bis die Kunden selber den Hahn zudrehen. Nun fängt auch Twitter an, am Newsfeed herumzuschrauben, leider noch bevor das Anzeigenprodukt für nur in Deutschland werbende Firmen/Agenturen der Rettungsanker sein konnte, denn mit Werbebudget lässt sich ja bekanntlich jede Kampagne zum Guten wenden.

Natürlich gehört Blogger Relations auch zu AntTrails Portfolio. Oder Influencer Relations. Oder was auch immer gerade nom du jour ist, meine Meinung dazu vom vergangenen Dezember sollte bekannt sein. Man muss sich aber immer die Frage stellen, was der effizienteste Ansatz ist, sowohl für den Kunde und Agentur.

©communitymanagerappreciationday.com
©communitymanagerappreciationday.com

Meines Erachtens ist es sinnvoller, den schwierigeren Weg (ja, den über Facebook) weiterhin zu gehen, weil er insgesamt besser skaliert und messbarer ist als Blogger Relations. Die schwierige Frage nach dem Social ROI hört ja nicht bei Facebook und Twitter auf, sondern muss auch bei Blogs gestellt werden. Und längst nicht alle Blogger wissen über ihre Reichweite, Leserschaft, etc Bescheid,  hinzukommt, dass die Bloglandschaft noch weiter fragmentiert bleiben wird, Leser weiterhin nicht die Zeit haben, 20 Fashionblogs zu lesen. Micro-Nischen sind sinnvoll, aber zurzeit ist das über Facebook einfach besser steuerbar, bedienbar und messbar.
Natürlich hat es (nicht zuletzt SEO-) Vorteile, wenn man die „Botschaft“ auf viele Blogs/Webseiten etc streut. Andererseits profitiert die Marke sehr davon, wenn die Facebook Seite die Community zusammen führt und sich viele Markenfreude dort aktiv beteiligen, weil der Ton stimmt.

Wir sehen die stetige Veränderung der Rahmenbedingungen bei Facebook als Indiz dafür, dass das Netzwerk weiterhin bestehen wird und nicht den Weg von MySpace und Friendster gehen wird, eben weil es sich anpasst bzw. richtiger: den Weg vorgibt. Und wir merken, dass die Tools mit wachsen, sodass wir auf die Frage nach einem ROI gute, befriedigende Antworten geben können.

 

Halbfinale Brasilien – Deutschland #BRAGER: Das meistdiskutierte Sportereignis auf Twitter

Gestern gab es nicht nur eine fussballerische Lehrstunde für die Brasilianische Nationalmannschaft sondern via Social Media unglaublich vielseitige Reaktionen. Laut Twitter war #BRAGER mit 35,6 Millionen Tweets das meistdiskutierte Sportereignis aller Zeiten:

Wir haben mal versucht, die besten zusammen zu tragen.

BBC Einblendung

Empire State Building

Mutti ist stolz

Logo-Entwicklung

Bällebad

Stop in the name of Löw

Neue Brasilianische Flagge

He shoots, he scores

The Unbeatables

Er kann es nicht mit ansehen

7up

Instant Classic

Ursachenforschung

Der alte Mann und der Cup

Die Bahn ist ausnahmsweise mal schnell

Neue TLDs kommen

Deutsche Sprache

Staubsauger

Lego

Wir spielen für Neymar

Übertreibt es nicht

Tattoos?

Social Media

Fan essen Flagge auf

Loading

Der Witz

Die Reaktion auf den Witz

Kickerregeln

Wagenheber

Steffi Graf

Heidi Klum

Oliver Pocher

Didi Hamann

Jürgen Klinsmann

Flagge noch mal anders

Drinks

Facepalm

Airball

RTL2

Superhelden

Özil

Pofalla

Heimvorteil

Touchdown

Wurst case