Facebook Ads – Erfolgreich schon mit kleinem Budget – Teil 3

In den ersten beiden Teilen unserer Blog-Artikel Reihe zum Thema Facebook Advertising haben wir die Basics und das Targeting näher beleuchtet. Heute möchte ich abschließend darauf eingehen, was man beachten sollte und welche Ziele sich mit welchen Anzeigen erreichen lassen. Auf geht’s.

Wenn man auf Facebook Werbung schalten möchte, kann man gleich zu Beginn zwischen 12 verschiedenen Zielsetzungen für seine Kampagne wählen, den so genannten Typen. Das mag auf den ersten Blick nicht nach sonderlich viel klingen, kann einen Anfänger (und auch Fortgeschrittene) aber doch schon vor größere Probleme stellen. Welche Zielsetzung Sie dort auswählen sollten? Nun, das hängt ganz von Ihrer zuvor festgelegten Strategie und Ihren Unternehmens-Zielen ab. Das kann demzufolge ganz vielfältig und unterschiedlich sein.

Häufig heißt es, dass man unbedingt mehr Fans braucht und es werden Page Like Ads geschalten. Aber ist das wirklich sinnvoll? Was erhofft man sich dadurch? Ich möchte gar nicht abstreiten, dass es gerade in einer frühen Phase des Unternehmens wichtig ist, Reichweite zu generieren. Letztendlich möchte man doch aber andere Ziele erreichen: Lokale Unternehmen möchten Gäste / Kunden zu ihnen in den Laden bekommen, Online Shops möchten Verkäufe generieren und Newsportale den Klick auf die eigene Präsenz auslösen (um sich dann dort meistens mit Werbung zu finanzieren). Warum dann also einfach Facebook Fans “gewinnen”, welche einem sonst nichts weiter bringen, außer die Fanzahl nach oben zu treiben? Wenn da jemand eine sinnvolle Antwort hat, gerne hier kommentieren. 😉

Was also stattdessen? Ganz schlicht: die zur Unternehmensstrategie passende Zielsetzung nehmen … und natürlich Branding. Wenn ich ein Café oder Restaurant in der Hamburger Innenstadt besitze, dann schalte ich eben “Local Awareness Ads” im Umkreis von 3 km, welche ausschließlich mobil veröffentlicht werden (plus natürlich noch ein paar weiteren Zielgruppeneinstellungen). Dann erreiche ich die Leute, die für mich relevant sind und auch in den Laden kommen können. Wenn sie das dann überzeugt, werden sie so oder so Fan meiner Facebook Seite, was aber gar nicht so wichtig ist. Allein durch die Möglichkeit mit Sponsored Posts auch Nicht-Fans erreichen zu können, sollte das für Betreiber von Facebook Seiten keine Rolle mehr spielen.

Ähnliches gilt für Online Shops. Letztendlich möchte ich eine Conversion auf meiner Website erzielen. Also muss ich in dem Fall auf Website Conversions setzen (ACHTUNG: hier wird der Facebook Pixel benötigt). Hier habe ich sogar dann noch zusätzlich die Möglichkeit, vorausgesetzt ich hab den Facebook Pixel vernünftig eingebunden, sowohl Kunden als auch Warenkorbabbrecher mit Retargeting erneut anzusprechen.

So baut man die Community mit dem richtigen und relevanten Content von ganz allein auf.

Übersicht Userverhalten Anzeigen

Und auf welche Punkte müssen Sie achten, wenn Sie eine Anzeige / Post für eine Seite erstellen? Anhand dieser Grafik können Sie nachvollziehen, welche Elemente der Anzeige für den User besonders relevant sind. Als erstes – und das ist beim durchscrollen des Newsfeeds für die meisten sicherlich keine Überraschung – sticht dem User das Visual ins Auge. Diese sollte auffällig sein, eine klare Aussage besitzen, so wenig Text wie möglich (am besten gar keiner) und mit der Bildstrategie des Unternehmens übereinstimmen. Als zweites achtet der User üblicherweise auf den Text der Anzeige. Hierbei ist die Tonalität der Marke besonders wichtig. Sie sollten sich auf das Wesentliche konzentrieren und den Text eher kurz und knackig halten. Für lange Texte gibt es dann die Website, auf die verlinkt werden kann. Erst an dritter Stelle ist der Absender / die Marke für den User relevant bevor er als als letztes auf die sozialen Komponenten, also Likes, Comments und Shares schaut. Trotzdem sollte man nicht die Kommentare unter den Anzeigen vergessen und diese schnell und ausführlich beantworten.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, aber noch Unterstützung braucht oder Redebedarf hat… wir freuen uns auf euren Anruf oder eure Nachrichten.

Hier geht’s zu Teil 1.
Hier geht’s zu Teil 2.

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