Gastbeitrag von Babette Frank: Eine Kaospilotin besucht Ministry

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Ich heiße Babette und bin eine Kaospilotin aus Bern. Und ich habe Ministry besucht.

Die Kaospiloten kommen ursprünglich aus Dänemark und sind seit drei Jahren auch in Bern stationiert. Im klassischen Sinne handelt es sich um eine Business Schule mit Schwerpunkten wie z.B. Projekt- oder Business-Design. Ich empfinde meine Ausbildung mehr als eine Reise, bei der ich mich und das Leben besser kennen lernen darf, um die Weichen nochmal neu zu stellen und die Dinge zu finden, die mir Spaß bereiten. Das funktioniert unter anderem durch den praktischen Schwerpunkt in unserer Schule, d.h. wir lernen anhand realer Projekte, bei denen wir unser Wissen testen und erforschen dürfen. Menschen mit spannenden Lebenswegen, unsere Lehrer, besuchen uns und teilen ihr Wissen und ihre Geschichten, wir Studenten testen und spielen damit.

Lösungen, die selbst erarbeitet werden als Ergebnisprozess

Mein aktuelles Semester hat das Thema der Prozess- Beratung. Hier besteht meine Aufgabe darin für eine Gruppe mit einem bestimmten Ziel einen Arbeitsrahmen in Form eines Workshops zu gestalten. Die Aufgabe der Teilnehmer ist, ihre eigenen Inhalte und Lösungen für das jeweilige Thema selbst zu erarbeiten. Man führt sozusagen ein Team von A nach B und gibt hierfür auch Hilfsmittel an die Hand, den Weg gehen muss das Team allerdings selbst. Ich sehe darin eine sinnvolle und nachhaltige Form der Firmenberatung. Für meine Semesterprüfung sollte ich eine Firma finden, die mich als Prozessberaterin im Rahmen einer bestimmten Thematik beauftragt.

Ich hatte sehr viel Glück, als ich auf die Offenheit von „Ministry“ gestoßen bin. Ich durfte für zwei Wochen als Prozess-Beraterin mit dem MIT-Team, einem der X-Teams der Firma, arbeiten.

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„ Wie können wir die Entscheidungsfindung in unserem Team verbessern?“

Es war sehr spannend für mich, ein bisschen Kaospiloten-Alltag in das MIT- Team bringen zu dürfen. Anfangs versuchte ich so viel wie möglich zu verstehen und „zu sehen“. Ein größeres Verständnis für die Zusammenhänge zu entwickeln, in denen sich das MIT-Team bewegt. Somit konnte ich zwei Workshops gestalten, in denen ich für das Team einige Methoden zum Thema Teamentwicklung, Kommunikation und eine bessere Gestaltung der gemeinsamen Meetings anwendete.

Das Ergebnis waren zwei lebendige Workshops, bei denen ich unglaublich viel lernen durfte.

Das MIT-Team hat sich tatkräftig auf meine Aufgaben eingelassen und konnte dadurch Erkenntnisse gemeinsamer Teamvorstellungen erlangen und klare Strukturen der Zusammenarbeit entwickeln. Es war sehr intensiv für mich in meine neue Rolle zu treten und mehr Unterstützung hätte ich mir nicht erträumen können. Ich hatte sehr viel Spaß und durfte wundervolle Menschen kennen lernen. Zudem bin ich sehr gespannt, wie sich das MIT-Team nun weiterentwickelt und wo es steht, wenn ich mal wieder bei Ministry vorbei komme.

Die ganze Firmenphilosophie von „Ministry“ hat mich sehr beeindruckt. Es war sehr inspirierend zu sehen, dass es Firmen gibt, die ihre internen Strukturen kreativ und flexibel gestalten. Eben nicht an alten, starren Abläufen festhalten, sondern auf gemeinsamen, zukunftsfördernden Werten aufbauen. Und genau diese Atmosphäre war während meines Besuches deutlich zu spüren. Es war sehr motivierend, die Bewusstheit die ich zurzeit in meiner Ausbildung für meine Zukunft entwickele in der Realität anzutreffen. Vielen Dank „Ministry“ für eure Offenheit, ich habe viel gelernt und hatte großen Spaß dabei.

Autorin: Babette Frank

Veröffentlicht durch: Elena Frateantonio

Veröffentlicht von

Andreas Ollmann

Ich bin einer der Inhaber und Geschäftsführer der Ministry Group, einer Gruppe von Spezialisten für die digitale Kommunikation entlang der Kundenkontaktkette. Außerdem habe ich zusammen mit zwei Partnern das Sozialunternehmen Hacker School gegründet, mit dem wir Kinder und Jugendliche für Informatik und IT begeistern wollen, indem sie zusammen mit professionellen Entwicklern selbst etwas erzeugen.

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